Montag, 31. Januar 2011

Erste Ausnahme

Heute gab es das erste Mal eine Ausnahme von der veganen Kost: In meiner Abwesenheit hat mein Mann Spagetti mit einer Gemüse-Hackfleisch-Soße gekocht, die noch im Gefrierschrank lagerte. Also, ich hätte gut auf das Hack verzichten können, aber wir hatten ja beschlossen nicht so viel wegzuwerfen.
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Es soll hier aber noch das rein vegane Mittagessen von gestern nachgetragen werden:


Es gab Blätterteigpizza mit Zwiebeln, Oliven und eine Scheibe Tofu (auf den hätte man allerdings auh gut verzichten können), schmeckte auch ohne sehr gut.
Als Nachtisch Obst:


Samstag, 29. Januar 2011

Mein erstes veganes Kochbuch

Mein Mann hatte heute morgen ein Spiegelei. Ich mag noch keine Eier essen.

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Heute Mittag gabs Rösti mit Steckrübe von Veganwelt, da ist auch ein Foto zu sehen, ich hab leider vergessen eins zu machen. Ich hab mich an das Rezept gehalten, nur in Ermangelung von Sojamehl hab ich No-Egg-Pulver genommen. Und den letzten Rest vom Parmesankäse, der noch im Kühlschrank war, mit drunter gerührt.
Ich fand das gar nicht schlecht. Leider hat meinem Mann das gar nicht geschmeckt.
Naja, dafür gab es als Nachtisch Vanille-Sojapudding mit Rumtopffrüchten.

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Abends habe ich einen neuen Brotaufstrich getestet, ebenfalls von Veganwelt und zwar Tomaten-Zwiebel-Creme. Ich habe noch eine Knoblauchzehe hineingepresst. Schmeckte sehr gut auf Brötchen.

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Mein erstes veganes Kochbuch ist gestern gekommen und ich habe es wie einen Roman an einem Abend durchgelesen: Cucina vegana


 Italienische Küche - ohne tierische Produkte, aber auch ohne Ersatzprodukte wie Tofu, Saitan, Soja etc. Stattdessen original italienische Gerichte mit viel frischem Gemüse, Pasta, Pesto und Brotspezialitäten.

Freitag, 28. Januar 2011

Brokkoli-Pilz-Pfanne

Zum Mittag gab es heute eine Brokkoli-Pilz-Pfanne:


Dazu wurden Knoblauch, Zwiebel, Möhre, Brokkoli und Shitakepilze im Wok angebraten. Gewürzt habe ich mit Sojasauce, Salz, Pfeffer und Mirin (man kann auch Sherry nehmen), sowie mit Nelkenpulver und Piment. Eine interessante, wohlschmeckende Geschmacksrichtung.

Donnerstag, 27. Januar 2011

Jetzt muss sich noch mal was ändern

Also, das meiste schmeckt gut und ich kann damit gut leben und genießen. Das Frühstück ist einfach Brot oder Brötchen mit Marmelade. Mittagessen sind auch klasse und schmecken gut. 
Nur die Brotaufstriche für das Abendbrot kann ich langsam nicht mehr sehen. Den No-muh-Käse zum Beispiel mag ich nicht mehr essen. Und die veganen Aufstriche möchte ich in Zukunft gerne selber aus frischen Zutaten machen. Ich habe jetzt zwei Bücher gekauft, aus denen ich vielleicht noch die eine oder andere Idee holen kann.
Außerdem habe ich eine Internetseite gefunden, Veganwelt wo es sehr viele Rezepte gibt. Da werde ich auch mal nach Aufstrichen schauen.

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Heute habe ich ein neues Rezept ausprobiert, das ich allerdings etwas abgewandelt habe:

Zunächst wird der Reis aufgesetzt.
Knoblauchzehen, Möhre, Zwiebel, Zucchini und rote Paprika werden klein geschnitten und in gutem Öl im Wok angeschmort. Klein geschnittene Ananas werden hinzugefügt.
Gewürzt wird mit Sojasauce und Piment.
Für die Sauce habe ich Pfirsiche aus der Dose püriert, mit Zitronensaft, Ingwerpulver, Koriander und Cayennepfeffer, Salz und braunem Rohrzucker gewürzt.
Auf dem Teller werden der Reis und das Gemüse mit der Soße angerichtet und mit Cashewskerne bestreut. 
Schmeckt sehr lecker und fruchtig. Mal was anderes.

Mittwoch, 26. Januar 2011

Mal was anderes

Heute Mittag gab es vegane Burger, dazu Pastinaken-Gemüse mit Erbsen und Möhren und Schleifchen-Nudeln:


Als Nachtisch einen Pfirsich (aus der Dose) mit Roter Grütze.

Dienstag, 25. Januar 2011

Seit 14 Tagen fleischlos, nahezu vegan

Das schreit nach einem Zwischenresüme: Also, ich vermisse nichts, schon gar kein Fleisch. Wenn ich im Supermarkt an der Fleischtheke vorbeigehe, sehe ich dort die Kadaver von toten Tieren liegen und der Appetit vergeht mir augenblicklich.
Eine angenehme Nebenwirkung der vegetarischen Ernährungsumstellung ist, dass ich seitdem 2,2 Kilo abgenommen habe und die Verdauung viel besser ist.
Nächste Woche werde ich die Milch, bzw. Sahneersatzprodukte ausprobieren. Bisher hatte ich noch CremeFine im Kühlschrank, die ich immer gerne für Soßen genommen habe. Ich habe aber schon Soja und ein Hafermilchprodukt aus dem Bioladen besorgt, so dass das Experiment weitergehen kann.

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Auflauf, ohne Käse geht gar nicht,
aber es geht auch vegan: Mit den Scheibletten  von veganic 
und so sieht der Auflauf aus, wenn es aus dem Ofen kommt:



Der Auflauf selber bestand aus den Resten von gestern: Kartoffeln und Hokkaido-Tofu-Gemüse, überbacken eben mit den veganen Scheibletten. Gar nicht schlecht.

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Für das Abendessen habe ich wieder Feldsalat aus dem Gewächshaus  geerntet, mit Tomaten, Sonnenblumenkernen und Keimsprossen gemischt. Angemacht mit Zitronen-Öl-Marinade. Sehr lecker. Dazu ein Brötchen mit No-Muh.

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Erstmals hatte ich jetzt vegane Brotaufstriche, die mir nicht geschmeckt haben. Gekauft hatte ich die in der Bioabteilung des Edeka-Marktes. Ich werde die lieber weiter im Bioladen kaufen, zum Beispiel von Zwergenwiese, die schmeckten bisher alle gut.
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Montag, 24. Januar 2011

Schnelles Essen

Heute musste es schnell gehen:



Es gab ein Kokkaido-Wok-Gericht. Den Kürbis in kleine Stückchen schneiden und im Wok anbraten. Räucher Tofu ebenfalls in kleine Würfel schneiden und zum Kürbis hinzugeben. Mit Sojasauce, Salz und Pfeffer würzen und mit Creme fine (Champignons / Basilikum) (war noch im Kühlschrank vorhanden) abschmecken und mit Schnittlauch garnieren. Dazu gab es Kartoffeln. Als Nachtisch einen halben Pfirsich aus der Dore und ein Teelöffel Rote Grütze.

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Zum ABendbrot gab es einen kleinen Salat mit Chiccoree, Tomaten, Sonnenblumenkernen, sowie Rukkolasprossen. Dazu ein halbes Brötchen mit veganem Aufstrich.
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Sonntag, 23. Januar 2011

Die Fleischindustrie in Panik

Jetzt hat auch die Zeitung mit den vier großen Buchstaben über vegetarische Ernährung geschrieben und langsam gerät die Fleischindustrie in Panik und will mit großem Werbeetat dagegensteuern, schreibt die Albert-Schweitzer-Stiftung.

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Nun habe ich so viele neue Grundnahrungsmittel und Zutaten, dass ich mir erst mal überlegen muss, was es heute zum Mittag geben soll . . .
und das ist dabei herausgekommen:

  

Das Gemüse besteht aus 1/2 Wirsingkohl, 1/2 rot und eine 1/2 gelbe Paprika, etwas Sellerie etwas Lauch und viel Knoblauch. Als Beilage gab es Couscous, den ich als Couscous-Salat gekauft hatte, schmeckte aber auch warm als Beilage. Dazu habe ich erstmals geräucherten Tofu gebraten. Alles in allem eine leckere Sache und ein schönes Sonntagsessen.

Als Nachtisch gab es Eis mit Rumtopffrüchten:



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Zum Abwendbrot gab es die Reste vom Mittag als Salat, also Couscous mit dem Kohlgemüse, aufgepeppt mit frisch aus dem Gewächshaus geerntetem Feldsalat und einer Tomate, garniert mit Mandelstiften:







Samstag, 22. Januar 2011

Auswärts essen

Nach dem Frühstück, zu dem es heute ein Toastbrot mit Marmelade gab, brachen wir zu einem Tagesausflug zur Albe auf mit dem Ziel, mittags vegetarisch essen zu gehen. Die Internet-Recherche ergab keinen Treffer im Zielgebiet, also erst mal Fahrt ins Blaue.
Angekommen sind wir mittags in Hitzacker, wo der Elbpegel schon sehr hoch stand. Dank der neuen Schutzmauern und Schotten lief das Wasser allerdings nicht in den Ort, so dass wir im Restaurant am Yachthafen essen konnten. Dort waren wir noch nie gewesen. Auf einem Schild pries sich die Küche als gutbürgerlich. 
Wir sahen unsere Chancen schon schwinden und entdeckten dann aber auf der Speisenkarte "vegetarische Schupfnudeln". Naja, das ließ uns nun nicht gerade das Wasser im Mund zusammenlaufen, aber - egal, wir traten ein und bestellten das einzige vegetarische Gericht . . . .

. . . und staunten nicht schlecht. Nach einem kleinen Salatteller gab es diesen Teller:


Die Schupfnudeln waren angebraten und wurden mit Zuckerschoten, Möhren und frischen Champignons angerichtet. Dazu gab es noch eine kleine Salatbeilage.
Das war ausgesprochen lecker und ich war angenehm überrascht.

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Abends gabs dann die letzte Maultasche mit der schönen Tomatensoße von vorgestern. Das war ein günstiger Kauf. Zuerst dachte ich, fast vier Euro für sechs Maultaschen wären teuer, aber letztlich haben wir da fünf Portionen in zwei unterschiedlichen Varianten raus bekommen. So gesehen, waren die Maultaschen sogar günstig.

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Bisher nicht erwähnt habe ich, dass wir meistens abends später, wenn der Jieper auf "was Schönes" kommt, noch ein Stück Obst essen.

Freitag, 21. Januar 2011

Dioxin-Skandal weitet sich aus

Nach Medienberichten steckte System hinter den Dioxin-Beimischungen einer Firma. Grenzwerte seien fast um das 100-fache überschritten worden.

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Heute gab es Vorsuppe und Hauptspeise:

Eine Kohl-Cremesuppe aus den Resten von gestern.
Zu der übrig gebliebenen Maultasche von gestern habe ich eine Tomatensauce gekocht:
Eine Zwiebel, eine halbe rote Paprika klein schneiden zusammen mit 1 EL Sonnenblumenkernen in etwas Olivenöl anbraten. Eine kleine Dose Tomatenmark und eine halbe Flasche Sangrita mischen und zu den übrigen Zutaten geben. Auf kleiner Pfanne gar ziehen lassen. Gewürze: Hefeflocken und Gemüsepaste und als Garnitur etwas frische Gartenkresse.

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Endlich ist das Päckchen mit den veganen Lebensmitteln eingetroffen, die ich vor mehr als einer Woche bestellt hatte. Von Veganic sind also nun einige Produkte da, die in den nächsten Tagen (aus-)probiert werden.

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Zum Abendbrot gab es wieder einen Salat:


Dazu gabs ein Brötchen mit veganem Aufstrich. Neu probiert aus dem Veganic-Paket: ein Stück NoMuh-"Käse". Der schmeckt zwar nicht wirklich wie Käse, hat aber einen ganz guten Geschmack und die Konsistenz ist mal was anderes. Also, kann durchaus mal den Speiseplan bereichern.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Stern berichtet und Illner diskutiert

Der Stern hat in seiner aktuellen Ausgabe ebenfalls einen Artikel zur Massentierhaltung und zum Dioxinskandal und auch Maybrit Illner wird heute Abend im Fernsehen darüber diskutieren. Es scheint, dass der aktuelle Lebensmittelskandal mehr bewirkt hat als die vorherigen.

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Das Frühstück bestand aus einem Mohnbrötchen mit Marmelade.

Das Mittagessen war auch lecker und sah so aus:

Ich hab eine Kohlsuppe gekocht aus: Wirsingkohl, Sellerie und Paprika. Dazu gab es eine Maultasche mit Spinat gefüllt. Als Nachtisch einen Esslöffel Soja-Caramel-Pudding.

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Zum Abendessen gab es wieder einen leckeren Salatteller und ein Brötchen mit veganem Aufstrich. Neu probiert: Zwiebello von der Firma Land Krone. Schmeckt zwiebelig gut.

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Nachzutragen ist noch, dass abends immer noch ein oder zwei Stücke Obst gegessen werden dürfen. Heute war das eine Mandarine.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Tag 10

Zum Frühstück gab es heute ein Brötchen mit Marmelade.

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Das Mittagessen war nicht vegan und streng genommen nicht mal vegetarisch. Es gab einen Auflauf mit Kartoffeln und Blumenkohl und (aus dem noch vorhandenen Vorrat) eine Dose Muschelfleisch im Kräutersud. Obendrüber habe ich eine Mischung aus Haferflocken, Milch, Gewürzen und etwas Parmesan (auchnoch imKühlschrank vorhanden) genommen. Das war ganz lecker und ich könnte mir vorstellen, dass das auch ohne den Käse gut schmeckt.
Als Nachtisch gab es einen halben Caramel-Sojapudding.
Leider hab ich heute das Foto vergessen . . .

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Zum Abendessen gab es wieder einen kleinen Salatteller und ein Brötchen von der Bohlsener Mühle mit vegetarischem Brotaufstrich. Heute neu: Rote Beete mit Meerettich aus dem Bioladen in Bad Bevensen, den ich heute für mich entdeckt habe. Diesen Brotaufstrich kann man aber auch leicht selber machen, wenn man Rote Beete fein raspelt und mit Meerettich vermischt. Hab ich auch schon mal gemacht.

Dienstag, 18. Januar 2011

Tag 9

Heute gab es zum Frühstück ein Toastbrot mit Marmelade 

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Zum Mittag hatten wir dies:
Einen Grühnkernbratling aus dem Bioladen, dazu Blumenkohl und Kartoffeln mit Currysoße. Den Blumenkohl habe ich allerdings nicht aus dem Bioladen. Dort sollte der 3,60 € kosten, das fand ich denn doch zu viel. Bei Edeka war ein Bio-Blumenkohl im Angebot für 1,80 €. Als ich dort ankam, gab es allerdings nur den aus konventionellem Angebot. Nun, das sind die Tücken des Alltags. Ich hab ihn trotzdem mitgenommen, weil wir uns auf den Blumenkohl gefreut hatten.
Das ganze war sehr lecker!

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Das Abendessen bestand aus einem Schrot-Brötchen mit veganem Aufstrich und einen Salatteller mit Eisbergsalat, Tomaten, Poree, Sonnenblumenkernen und Munghbohnensprossen.

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Der neue SPIEGEL hat einen Artikel über Vegetarismus in Deutschland, der noch einmal alle Argumente auch über den aktuellen Dioxinskandal hinaus aufzeigt. Empfehlenswert zu lesen.

Montag, 17. Januar 2011

Eine Woche ist rum

Eine vegane/vegetarische Woche ist rum. Es fiel ziemlich leicht auf Fleisch zu verzichten und ich habe eine Menge neuer Lebensmittel kennen gelernt, die ich zuvor gar nicht kannte. Soja und Tofuprodukte zum Beispiel, oder auch vegetarische Brotaufstriche. Bisher war auch nichts dabei, was mir nicht geschmeckt hätte.

Nur das Frühstück ist noch etwas einfallslos: Immer Marmeladenbrot ist irgendwie langweilig. Da muss ich mir mal was überlegen.

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Unser Mittagessen war heute eine eigene Wok-Kreation:


Möhren uns Pastinaken in Olivenöl anbraten, kräftig würzen und mit etwas Wasser gar ziehen lassen. Gekochte Kartoffeln hineinschneiden, sowie die Porree-Reste vom Vortag hinzufügen. Zum Schluss etwas Schafskäse (der noch im Kühlschrank war) dazugeben.
Das Gericht kann mit einer Currysoße abgerundet werden.

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Heute haben wir wieder einen anderen Bioladen für uns entdeckt und ein wenig eingekauft. Ich habe jetzt einige Basisprodukte hier, die ich im Laufe der Zeit verarbeiten werde.
Für das Abendessen haben wir uns Brötchen mitgebracht, die wir mit rein pflanzlichen Brotaufstrichen gegessen haben.

Sonntag, 16. Januar 2011

Kreativität ist gefragt

Zum Frühstück gab es wieder ein Marmeladenbrot.

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Zum Mittag hatte ich Porree aus dem eigenen Garten, Möhren und Soja-Geschnetzeltes. Daraus habe ich folgendes Mittagessen "gezaubert":


Zuerst hab ich das Sojageschnetzelte in etwas Brühe eingeweicht.
Eine Möhre klein geschnitten und im Wok in etwas Olivenöl angebraten. Die Sojaschnetzel dazu gegeben. Mit Salz, Pfeffer und Sojasauce gewürzt und schließlich den in Scheiben geschnittenen Porree hinzugefügt. Alles zusammen im Wok gar gedünstet. In der Zwischenzeit Kartoffeln gekocht und eine helle Soße (aus dem Vorrat) gemacht.

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Der Dioxinskandal weitet sich weiter aus, erneut mussten Betriebe in Niedersachsen geschlossen werden. Den Politikern fällt nichts ein, sie verlieren sich in Allgemeinplätzen. Solange es die Massentierhaltung gibt, die den Profit vor allem stellt, wird es solche Skandale weiter geben. Es ist nicht damit getan, die Kontrollen zu verschärfen, denn wenn genug kriminelle Energie da ist, nützen alle Kontrollen nichts.

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Ein kleines Stückchen Mandeltaler von gestern war noch übrig, den gab es zum Kaffee.

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Da schmeckt der Salatteller doppelt so gut, den es zum Abendessen gab: Eisbergsalat, Porree, Tomate, Mungbohnenkeimlinge und geröstete Sonnenblumenkerne in einer Marinade aus Zitronensaft und Walnussöl. Dazu eine Scheibe Graubrot mit Olivencreme und erstmals probiert: Einen Nuss-Paprika Aufstrich der Firma brunofischer. Mit roten Paprika und Cashewkernen. Schmeckt lecker.

Samstag, 15. Januar 2011

Bio-Laden entdeckt

Das Frühstück bestand aus einem Marmeladenbrot.
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Heute Vormittag haben wir in einem Dorf einen Bioladen entdeckt und gleich ein paar Sachen eingekauft. Da das Paket mit den veganen Sachen noch nicht angekommen ist, passte das ganz gut.
Da es heute Mittag zeitlich knapp war gab es ein vegetarisches Bio-Fertiggericht:

Gemüse-Reispfanne mit Mehrkornnuggets und Sultaninen


Ich hab noch ein wenig nachgeürzt mit Sojasauce, Salz und Pfeffer. Das Ganze schmeckte ziemlich lecker. Ein Caramel-Sojapudding rundete das Mahl ab.

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Zum Kaffee gab es ein kleines Stück veganen Mandeltaler!

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Das Abendbrot bestand heute für mich ein Dinkelbrötchen aus dem Bioladen mit dem Rest der vegetarischen Aufstriche von gestern (Tomatenaufstrichs und Olivencreme) sowie ein veganes "Meerettich-Streich" von Zwergenwiese.
Letzteres war sehr lecker. Da wir hier immer gern Meerettich-Frischkäse gegessen haben, ist das eine sehr gute Alternative.
Als Nachtisch gab es noch einen halben Apfel.

Freitag, 14. Januar 2011

Der Tag der Entscheidung

Heute Morgen gab es im Krankenhaus Brötchen und Marmelade und sogar eine Art Gemüsemuus. Dieses war frisch und schmeckte ziemlich gut. Das hätte ich mir abends gewünscht und nicht morgens mit Marmeladenbrötchen.

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Da ich noch vor dem Mittag entlassen wurde, musste ich nun schnell eine Entscheidung treffen, wie es weitergehen soll. Und ich hab mich zunächst für Folgendes entschieden:
Ich möchte weiterhin vegetarisch essen. Vegetarisch im Sinne "nichts vom toten Tier". Eier werde ich in der nächsten Zeit meiden, bzw. vom Biohof bestellen. Weitestgehendst möchte ich auch auf Milchprodukte einschließlich Käse verzichten.

Um die ganze Sache am Anfang praktikabler zu machen, auch im Hinblick auf unsere gute Vorratshaltung, gilt das nur für neu zu erwerbende Lebensmittel, d.h. Gerichte, die vorgekocht im Tiefkühlschrak stehen, dürfen gegessen werden, auch wenn sie Fleisch enthalten.  Die noch vorhandenen Milchprodukte dürfen verbraucht werden.

Da ich auch mein Gewicht etwas reduzieren möchte, werde ich verstärkt auch auf die Mengen achten

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In diesem Sinne gab es heute Mittag selbst gemachte Chilli Con Carne aus dem Tiefkühlschrank. Nachmittags ein kleines Stückchen vom Kuchen.

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Heute Abend habe ich ein frische Brot gebacken. Dazu gab es einen Gemüseaufstrich aus grünen Oliven, der schon sehr lange im Keller stand und nie auf den Tisch kam. Der schmeckte erstaunlicherweise sehr gut. Außerdem hab ich einen eigenen vegetarischen Brotaufstrich gemacht, der sehr lecker schmeckte:

Vegetarischer Brotaufstrich mit Tomatenmark
1 TL Sonnenblumenkerne und eine Zwiebel in etwas Walnussöl anbraten, bis sie schon gebräunt sind. Eine kleine Dose Tomatenmark, eine klein geschnittene Tomate sowie die Zwiebel-Sonnenblumenkernmischung in der Küchenmaschine zu einer streichfähigen Masse verrühren. 

Schmeckt auf frischem Brot super lecker!

Donnerstag, 13. Januar 2011

4. Tag beginnt mit einem Lapsus

Das Frühstück bestand heute Morgen aus einem Brötchen und zwei Marmeladen. Die Überraschung bestand in den weiteren Zutaten, nämlich einem Stück Butter und einer Portion Honig!!!
Naja, ich hab die Butter gegen Margerine getauscht und den Honig weg gelassen. War ja nicht so kompliziert. Sollte aber eigentlich nicht vorkommen, so etwas!

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Das Mittagessen:
Eine Gemüsepfanne mit Reis, leider etwas flau, aber ich hab nachgesalzen. 
Dazu einen leckeren Möhrensalat und als Nachtisch Erdbeeren.

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Das Abendbrot:

 
Es gab einen kleinen gemischten Salat, zwei Scheiben Schwarzbrot, veganen Brotaufstrich und Marmelade  :shock: einen kleinen Rohkostteller und . . . .. Butter :wand:

Naja, die Butter hab ich weg gelassen, die Marmelade auch. Die Rohkost nurhalb gegessen, das ist hier immer so eiskalt, das kann ich kaum mit Genuss essen. Aber der Salat war lecker und das Brot auch.

Mittwoch, 12. Januar 2011

3. Tag

Frühstück gab es heute wieder ein Brötchen mit Margarine und Marmelade. Dazu Kaffee mit Kaffeesahne (meine "erlaubte" vegane Ausnahme).

Leider hatte ich am Vormittag plötzlich leichten Schwindel, so dass ich zwei kleine Kekse (Prinzenrolle mini) gegessen habe. Das musste sein.

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Das Mittagessen  war wie gestern und ganz im Gegensatz zu meinem ersten veganen Mittagessen wieder recht lieblos, es gab:


grüne Bohnen mit Kartoffeln. Ohne Soße, ohne Alles. Als Nachtisch Pfirsiche aus der Dose und eine Banane. 
Na, jedenfalls wird man davon nicht dick.

Gestern Abend habe ich im Internet bei Veganic noch eine Grundausstattung an veganen Lebensmitteln bestellt, die in drei Tagen per Post geliefert werden, damit ich noch ein wenig weiter experimentieren kann. Nur einfach bei allen Gerichten das Fleisch wegzulassen, kann es ja auch nicht sein.

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Hab leider vergessen, ein Foto vom Abendessen zu machen.
Es gab Rohkostteller mit Tomate, Gurke, Möhren und Radieschen, leider eiskalt.
Dazu zwei Scheiben Graubrot mit veganem Aufstrich und Marmelade. Letztere hab ich weg gelassen. Ich mag abends nichts Süßes essen. Stattdessen hab ich die Tomatenscheiben aufs Brot gelegt. 

Gut, dass ich für später noch Salznüsse habe!

Dienstag, 11. Januar 2011

Der 2. Tag

Der Tag begann mit meinem ersten veganen Frühstück, welches allerdings keine Überraschungen bot. Es gab ein Brötchen mit Margarine und zwei Sorten Marmelade, dazu ein Multivitaminsaft.
Ich habe mir nur einen nicht veganen Luxus erlaubt, in dem ich mir ein wenig Milch in den Kaffee gönnte (ohne Milch kann ich keinen Kaffee trinken).

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Das Mittagessen war etwas einfallslos, aber schmackhaft:


Es bestand aus Blumenkohl und Salzkartoffeln. 
Dazu einen kleinen Salat und als Nachtisch Mirabellen.
Danach gönnte ich mir einen Cappuchino.

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Das Abendessen:

Rohkostteller mit Möhren, Paprika, Tomate und Kiwi. 
(Ein bisschen  Dipp wäre klasse gewesen)
Dazu gab es zwei Scheiben Graubrot mit Margarine, 
einmal veganen Brotaufstrich wie gestern "Rauchzart" und einmal Marmelade!
Und zwei Mandarinen.
Für nachher habe ich noch eine der beiden Mandarinen und ein paar Salznüsse.

Montag, 10. Januar 2011

Der Anfang ist vegan

Ich mache ein Experiment und möchte mich in den nächsten 5 Tagen vegan ernähren. Warum?

Der aktuelle Dioxin-Skandal hat bei mir das Fass zum Üerlaufen gebracht. Ich mag keine Eier mehr essen und die Lust auf Fleisch ist mir auch vergangen.

Eigentlich möchte ich mich gerne bio ernähren. Im Sommer klappt das auch ganz gut, weil ich einen großen Gemüsegarten habe, den ich ohne künstlichen Dünger und ohne Pestizide bewirtschafte. Im WInter gibt es die Gemüsekiste vom Biobauern.

Aber bei Fleisch hab ich bisher nie auf bio geachtet (bei Eiern auch nicht - hab halt nur darauf geachtet, dass es freilaufende Hühner waren). Nun soll sich was ändern. Auch mein Mann möchte, dass wir da besser drauf achten.

Ich hatte schon mal die Idee, mich vegetarisch zu ernähren, oder gar vegan, aber der Anfang ist halt schwer.

Da ich jetzt noch 5 Tage im Krankenhaus bin und es mir gesundheitlich wieder einigermaßen geht, mache ich jetzt ein Experiment: Ich esse ab heute hier vegan. Das bieten sie tatsächlich an und ich bin so gespannt, was es da so gibt.

Wie ich dann zuhause weiter verfahre, weiß ich noch nicht. Vermutlich viel weniger Fleisch als bisher und wenn dann bio. Mehr vegetarisch und ab und zu auch mal vegane Gerichte. Aber das wird sich dann zeigen.

Zurzeit lese ich gerade von Karen Duve "Anständig essen - ein Selbstversuch." Ich bin sehr gespannt, was bei meinem eigenen Selbstversuch herauskommt.

Meine Erfahrungen werde ich hier dokumentieren.

Mein erstes veganes Mittagessen sieht so aus:
Es besteht aus einer Art Ratatouille mit Pilzen, Möhren, Zwiebeln, Zucchini, Paprika und Tomaten. Dazu gab es ein Gemüserisotto, das in einem Kohlblatt eingewickelt war. Alles war extrem lecker und sehr gut gewürzt. Selbst mein Mann, der etwas ab bekam, war begeistert. Wer hätte das gedacht.

Ein guter Start also.
Zum Nachtisch habe ich mir jetzt einen der beiden noch hier stehenden Joghurts gegönnt. Die werde ich noch mit aufessen. Das Obst spare ich mir dann für heute Abend auf.

Auf das Abendessen bin ich sehr gespannt . . . es sieht so aus:

und besteht aus einem Rohkostteller mit Zucchini, Tomaten, Champignons, Paprika und Mandarinenschnitze. Dazu zwei Scheiben Graubrot mit Margarine und zwei verschiedenen veganen Brotaufstrichen der Firma Le Parfait und zwar die Sorten Rauchzart (besonders lecker) und Mildfein (auch lecker).
Ich bin ganz zufrieden. Dazu hab ich einen Fenchel-Kümmel-Anis-Tee getrunken, der hier gerade mein Lieblingstee ist.
Für heute Abends habe ich noch ein paar Salznüsse und den letzten Joghurt.